Betriebliche Auswirkungen der Corona-Pandemie - Hinweise und Tipps

Kaum ein Thema hält die Welt derzeit so sehr in Atem wie die Verbreitung des Coronavirus. Neben sehr vielen rechtlichen und wirtschaftlichen Fragen geht es für alle Unternehmen auch um Gesundheitaspekte und entsprechende Schutzmaßnahmen.

Alle Menschen sollten Vorsichtsmaßnahmen gegen eine mögliche Infektion treffen. Auch Betriebsinhaber müssen ihre Mitarbeiter vor der Krankheit schützen und im Fall der Fälle weitere Maßnahmen treffen. Die wichtigsten Aspekte aus Sicht des Arbeitsschutzes haben wir zusammengestellt (Stand: 31. März 2022):

Mit Wirkung ab 20. März 2022 sieht die SARS-CoV-2-Arbeitsschutzverordnung (Corona-ArbSchV) nur noch Basisschutzmaßnahmen vor. Diese werden nicht mehr unmittelbar in der Corona-ArbSchV vorgeschrieben, sondern durch die Betriebe als Ergebnis der Gefährdungsbeurteilung in betrieblichen Hygienekonzepten festgelegt. Im Detail gilt:

++ Allgemeine Maßnahmen zur Kontaktreduktion ++
Personenkontakte und die gleichzeitige Nutzung von Betriebs- und Pausenräumen durch mehrere Personen sollen auf das notwendige Minimum reduziert werden. Generell sollten Zusammenkünfte mehrerer Personen nach Möglichkeit durch den Einsatz digitaler Informationstechnologie ersetzt werden. Sollte der Einsatz von digitaler Informationstechnologie betriebsseitig nicht möglich sein, so muss der Arbeitgeber entsprechende Schutzmaßnahmen wie geeignete Lüftungskonzepte, Abtrennungen zwischen anwesenden Personen und ein ausreichendes Hygienekonzept sicherstellen.

++ Betriebliches Hygienekonzept ++
Der Arbeitgeber muss ein Hygienekonzept bereitstellen, in dem erforderliche Maßnahmen zum betrieblichen Infektionsschutz festgelegt sind und umgesetzt werden. Das betriebliche Hygienekonzept ist den Beschäftigten in geeigneter Weise in der Arbeitsstätte zugänglich zu machen.

++ Konkrete Schutzmaßnahmen ++
Konkrete Schutzmaßnahmen sind im Rahmen der Gefährdungsbeurteilung unter Berücksichtigung des örtlichen Infektionsgeschehen sowie tätigkeitsspezifischer Infektionsgefahren, z. B. räumliche Begebenheiten, auf ihre Notwendigkeit hin vom Arbeitgeber zu prüfen. Wie schon bisher ist bei der Umsetzung die SARS-CoV-2-Arbeitsschutzregel zu berücksichtigen. Geeignete Maßnahmen können insbesondere auch den Handlungsempfehlungen der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin sowie den branchenbezogenen Handlungshilfen der Berufsgenossenschaften entnommen werden. Zu diesen grundlegenden und bereits bewährten Maßnahmen zählen vor allem die Einhaltung eines Mindestabstands von 1,5 Metern, Handhygiene, Hust- und Niesetikette, das Tragen medizinischer Masken in von mehreren Personen genutzten Innenräumen und bei Unterschreitung des Mindestabstands sowie das infektionsschutzgerechte Lüften (AHA+L-Regel).
Ausdrücklich prüfen sollen Arbeitgeber, ob die Beschäftigten im Fall von Büroarbeit oder vergleichbaren Tätigkeiten diese in ihrer Wohnung ausführen können.

++ Mund-Nasen-Schutz ++
Ergibt die Gefährdungsbeurteilung, dass trotz technischer und organisatorischer Maßnahmen Atemschutz erforderlich ist, ist ein Mund-Nasen-Schutz oder eine Atemschutzmaske vom Arbeitgeber bereitzustellen. Dazu gehören u.a. FFP2-Masken oder vergleichbare Modelle.

++ Bereitstellung von Tests ++
Ergibt die Gefährdungsbeurteilung, dass der Arbeitgeber, seinen Beschäftigten, die nicht ausschließlich in ihrer Wohnung arbeiten, wöchentlich mindestens einen Corona-Test (PCR-Test oder professionell/selbst angewendete Antigen-Schnelltests) anzubieten hat, kann dies helfen, Infektionsketten weiterhin effektiv zu durchbrechen. Die Kosten für die Tests haben die Arbeitgeber zu tragen.

++ Schutzimpfungen während der Arbeitszeit ++
Die Corona-ArbSchV verpflichtet Arbeitgeber, Beschäftigten die Wahrnehmung einer Corona-Schutzimpfung während der Arbeitszeit zu ermöglichen. Zu einer etwaigen Vergütungspflicht und einer zeitlichen Grenze für die Freistellung trifft die Corona-ArbSchV keine Aussage. Allerdings sind Beschäftigte, die sich während der Arbeitszeit impfen lassen wollen, aufgrund ihrer vertraglichen Nebenpflichten zur Rücksichtnahme auf die Interessen des Arbeitgebers verpflichtet.

++ Aufklärung über die Gefahren einer Coronavirus-Erkrankung ++
Beschäftigte müssen im Rahmen der arbeitsschutzrechtlichen Unterweisung über die Gefahren einer Erkrankung mit dem Coronavirus aufgeklärt und über die Möglichkeit einer Schutzimpfung informiert werden. Arbeitgeber sollten mangels eigener medizinischer Expertise und zur Vermeidung von Haftungsrisiken auf die eigene Durchführung der Aufklärung (also mit eigenen Worten, durch eigenen Vortrag ö.ä.) verzichten. Empfohlen wird stattdessen entweder Betriebsärzte zu beteiligen (soweit vorhanden und verfügbar) oder gute Erklärvideos einzusetzen. In Frage kommen hier vor allem zwei auf YouTube frei verfügbare Videos:

  • Zum einen erklärt der ehemalige WDR-Wissenschaftsjournalist Ranga Yogeshwar sehr anschaulich „Warum Impfen schlauer ist“: youtu.be/gT9z-l77ZYk.
  • Zum anderen hat das NDR-Gesundheitsmagazin „Visite“ alles Wesentliche zu „Corona: Krankheitsverlauf von Covid-19 in Phasen“ zusammengefasst: youtu.be/rM5Zes5rNL4.

Als Unterweisungshilfe zum Thema Impfung kann auch das unten zum Download bereitgestellte, zweiseitige DGUV-Informationsblatt dienen.
 

WAS NICHT MEHR GILT:
 
  • Einhaltung von 3G-Regeln am Arbeitsplatz:
    Für die 3G-Regeln am Arbeitsplatz ist die Rechtsgrundlage (im Infektionsschutzgesetz) entfallen. Es sind daher keine Nachweise mehr erforderlich, ob Beschäftigte geimpft, genesen oder getestet sind.. Unabhängig davon ist eine eigenverantwortliche Anordnung von 3G-Modellen durch den Arbeitgeber weiterhin möglich, wenn die individuelle Gefährdungsbeurteilung dies begründet (siehe dazu in unseren FAQs unter „Kann der Arbeitgeber im Unternehmen 3G-Modelle anordnen?“.
  • Tägliche Kontrollen:
    Mit dem Wegfall der 3G-Verpflichtungen entfallen alle regelmäßigen Kontrollen zum Nachweis des Impf-/Teststatus sowie die Dokumentationspflichten.
  • Home-Office-Angebotspflicht der Arbeitgeber:
    Statt einer Pflicht wird Arbeitgebern nur noch empfohlen, ihren Beschäftigten im Fall von Büroarbeit oder vergleichbaren Tätigkeiten anzubieten, diese in ihrer Wohnung auszuführen. Aussagen dazu, ob Beschäftigte ein Angebot zum Home-Office annehmen müssen, gibt es nicht. Demnach dürfte hierzu keine Pflicht vorliegen.
 

Eine eigenverantwortliche Anordnung von 3G-Modellen durch den Arbeitgeber ist trotz des Wegfalls der Rechtsgrundlage im Infektionsschutzgesetz weiterhin möglich, wenn die individuelle Gefährdungsbeurteilung dies begründet. Die Anordnung muss aber die Grenzen der Verhältnismäßigkeit wahren. Um diese Grenzen zu bestimmen, müssen die Interessen von Arbeitgebern und Arbeitnehmern gegeneinander abgewogen werden.
Das Interesse des Arbeitgebers bei fehlendem Immunitätsstatus seiner Mitarbeiter Testnachweise anzuordnen wird regelmäßig überwiegen, wenn z. B. im Betrieb eine besondere Gefährdungssituation vorliegt, wenn vermehrt Infektionsfälle aufgetreten sind oder Arbeitnehmer Symptome aufweisen. Auch wenn die Beschäftigten einem erhöhten Expositionsrisiko ausgesetzt sind, z. B. aufgrund einer Vielzahl von Kontakten oder weil Abstandsregelungen nicht immer eingehalten werden können, kann eine entsprechende Anordnung in Betracht kommen.

Der ausdrückliche Auskunftsanspruch des Arbeitgebers nach dem Immunitätsstatus seiner Beschäftigten ist im Infektionsschutzgesetz zwar gestrichen worden. Die Arbeitgeberverbände sehen diesen Anspruch aber auch nach dem 19. März 2022 noch als gegeben.
Betriebe müssen nach wie vor Hygienekonzepte zum betrieblichen Infektionsschutz festlegen und umsetzen. Im Rahmen der Gefährdungsbeurteilung benötigen Arbeitgeber Fakten, um festzustellen, welche Maßnahmen erforderlich sind, um die Sicherheit und Gesundheit der Beschäftigten am Arbeitsplatz zu gewährleisten. Dem Arbeitgeber werden in der aktuellen Fassung der SARS-CoV-2-Arbeitsschutzverordnung (Corona-ArbSchV) spezielle Prüfpflichten aufgegeben, welche Maßnahmen weiterhin erforderlich sind. Dazu bleibt die Kenntnis des Impf- und Genesenenstatus ein wichtiger Parameter. Der Arbeitgeber muss unter anderem anhand des Impfstatus seiner Mitarbeiter abwägen, ob und welche weiteren Schutzmaßnahmen getroffen werden müssen. So kann z. B. ein Testangebot ebenso wie das Angebot mobiler Arbeit nur sinnvoll geprüft werden, wenn der Arbeitgeber Kenntnis vom Immunitätsstatus des Beschäftigten hat.
Das setzt einen Auskunftsanspruch voraus, der auch eine Speicherung dieser Information rechtfertigt. Das Interesse an einem effektiven Infektionsschutz ist daher Grundlage einer rechtmäßigen Datenerhebung und Verarbeitung. Dies kann durch eine Betriebsvereinbarung untermauert und abgesichert werden.

Ab dem 16. März 2022 gilt für alle Personen, die in medizinischen und pflegerischen Einrichtungen tätig sind, eine einrichtungsbezogene Impfpflicht. Personen die in den betroffenen Einrichtungen tätig sind, müssen bis zum 15. März 2022 ihrem Arbeitgeber einen Nachweis über eine abgeschlossene Impfung, einen Genesenennachweis oder ein ärztliches Attest, dass sie nicht geimpft werden können, vorlegen. Arbeitgeber dieser Einrichtungen haben das zuständige Gesundheitsamt zu informieren, wenn die Nachweise nicht fristgerecht vorgelegt werden oder Zweifel an der Echtheit oder Richtigkeit der vorgelegten Nachweise bestehen.

In seinen FAQs mit näheren Informationen zum Thema (PDF-Download) hat das Bundesgesundheitsministerium näher bestimmt, welche Einrichtungen betroffenen sind und wer als "in einer solchen Einrichtung tätig" gilt. Demnach betrifft die Regelung unter anderem auch Handwerkerinnen und Handwerker – allerdings nur dann, wenn sie regelmäßig Reparaturen oder Montagen im Gebäude durchführen. Von der Nachweispflicht ausgenommen sind Handwerker, die im Rahmen eines einmaligen/nicht regelmäßigen Einsatzes tätig sind, oder außerhalb der Einrichtung oder des Unternehmens am Gebäude Arbeiten durchführen.

Kommt die Impfpflicht zur Anwendung kann die Kontrolle der Nachweise durch den Arbeitgeber der betroffenen Handwerker durchgeführt werden. Voraussetzung ist, dass eine entsprechende Absprache zwischen der Einrichtung oder dem Unternehmen besteht, in der oder dem die Person eingesetzt wird, und dem Handwerksbetrieb besteht. Die Daten können entsprechend ausgetauscht werden.

Gemäß SARS-CoV-2-Arbeitsschutzverordnung müssen Arbeitgeber im Rahmen der Gefährdungsbeurteilung prüfen, ob sie ihren Beschäftigten, die nicht ausschließlich in ihrer Wohnung arbeiten, wöchentlich einen Coronatest anzubieten haben. Eines besonderen Nachweises über das erfolgte Angebot bedarf es nicht. Die Kosten haben die Betriebe zu tragen. Beschäftigte sind nicht zur Nutzung des Testangebotes verpflichtet. Als mögliche Testverfahren/-möglichkeiten kommen in Betracht

  • Coronaschnelltests (= professionelle PoC-Antigen-Tests)
    Bei Schnelltests handelt es sich um sogenannte PoC-Antigen-Tests, bei denen nach einem Abstrich aus dem tiefen Nasen- oder Rachenraum das Ergebnis schnell vorliegt. Schnellgetestet werden darf nur durch fachlich geschultes Personal. Zudem sind gesonderte Räumlichkeiten und umfassende Infektionsschutzvorkehrungen für die Tester erforderlich. Eine Auswertung erfolgt direkt vor Ort („Point of Care“, PoC).
    Sofern ein Betrieb selbst Schnelltests anbieten möchte, kann er auf die in dieser Liste benannten medizinrechtlich zugelassenen Schnelltests zurückgreifen.
  • Coronaselbsttest (= Antigen-Tests zur Eigenanwendung durch Laien)
    Antigen-Selbsttests beruhen auf dem gleichen Prinzip wie PoC-Antigen-Schnelltests. Bei Selbsttests sind Probenentnahme und -auswertung leichter, wodurch sie für die Eigenanwendung durch Laien geeignet sind. Sie kommen deswegen auch in erster Linie für den betrieblichen Einsatz in Frage. Anders als bei Schnelltests werden Proben aus dem vorderen Rachen- oder Nasenraum genommen. Auch Spuck-, Lolly- und Gurgellösungen werden aktuell vorbereitet oder sind bereits teilweise zugelassen. Geeignete Selbsttests werden ebenfalls vom BfArM zugelassen und veröffentlicht.
    Eine Übersicht der verfügbaren und zugelassenen Tests zur Eigenanwendung durch Laien finden Sie hier.
  • Testung durch Dritte (Dienstleister)
    PoC-Antigen-Schnelltests müssen nicht im Betrieb selbst durchgeführt werden. Stattdessen können z.B. auch kommunale oder gewerbliche Teststellen-/zentren kostenpflichtig beauftragt werden. Die Beauftragung sollte schriftlich erfolgen, damit sie im Zweifel belegbar ist.

Die Testangebotspflicht kann auch über das Zurverfügungstellen von Selbsttests, die die Arbeitnehmer zu Hause durchführen, erfüllt werden. Dies stellt sicherlich den niederschwelligsten Ansatz dar, zumal dies mit mehreren Vorteilen verbunden ist. So müssen Arbeitgeber in diesem Fall die Durchführung der Tests im häuslichen Umfeld nicht kontrollieren. Beschäftigte kommen zudem zur Testdurchführung erst gar nicht in den Betrieb und setzen damit – im Falle eines positiven Testergebnisses – andere Beschäftigte und Kunden keinem Infektionsrisiko aus.

Weitere Anwendungshinweise insbesondere zu infektionsschutz-, arbeits- und sozialrechtlichen Aspekten solcher Tests für Beschäftigte enthält die FAQ-Liste der Spitzenverbände der deutschen Wirtschaft zum Download.

Der Arbeitgeber ist verpflichtet, den Arbeitsschutz „bei sich ändernden Gegebenheiten“ gemäß § 3 Abs. 1 Arbeitsschutzgesetz (ArbSchG) anzupassen. In der aktuellen Situation im Zusammenhang mit dem Coronavirus ist daher die bestehende Gefährdungsbeurteilung zu überprüfen und ggfs. zu aktualisieren.

Angesichts der andauernden Pandemie ist damit zu rechnen, dass Auftraggeber (z.B. Öffentliche Hand, gewerbliche Kunden) oder Sicherheits- und Gesundheitsschutzkoordinatoren (SiGeKo) auf größeren Baustellen die Vorlage einer entsprechenden Gefährdungsbeurteilung fordern werden. Es ist auch nicht ausgeschlossen, dass Aufsichtsbehörden oder Berufsgenossenschaften – wenn auch nur in Einzelfällen – das Vorhandensein kontrollieren. Davon unabhängig sollte die gemäß § 5 Arbeitsschutzgesetz (ArbSchG) obligatorische Gefährdungsbeurteilung im unternehmerischen Eigeninteresse erfolgen. Einerseits um Risiken für alle Beschäftigten zu minimieren, und um andererseits für den Fall einer Covid-19-Erkrankung bei Mitarbeitern nachzuweisen, dass man seinen Arbeitgeberpflichten nachgekommen ist.
Im Portal finden SIAM-Nutzer deswegen in der Rubrik „Gefährdungsbeurteilungen“ unter „SARS-CoV-2-Virus (Corona)“ zwei Vorlagen, mit denen sie die Arbeitsbedingungen innerbetrieblich sowie bei Auswärtstätigkeiten beurteilen können.

Zu den beiden Einzelthemen der Gefährdungsbeurteilung stehen Ihnen nach Erstellung wie üblich zwei passende Betriebsanweisungen zur Verfügung, eine für innerbetriebliche Tätigkeiten und eine zweite für Auswärtstätigkeiten (Montage/Baustelle). Beide beinhalten zusätzlich Hygienetipps der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) sowie Hinweise zur Verwendung von Mund-Nase-Bedeckungen. Die Betriebsanweisungen sollten in Waschräumen/Waschstellen und möglichst auch in den Aufenthalts-/Pausenräumen ausgehängt und außerdem den Baustellenunterlagen beigefügt werden.

In der Rubrik „Unterweisungen“ lässt sich die Durchführung (anhand der Betriebsanweisung „Corona bei Auswärtstätigkeiten“ und „Corona innerbetrieblich“) auf die übliche Weise dokumentieren.

Unsere Vorlagen und Muster berücksichtigen den "SARS-CoV-2-Arbeitsschutzstandard“ des Bundesarbeitsministeriums und die aktuellen Handlungshilfen der Berufsgenossenschaften.

Mit dem SARS-CoV-2-Arbeitsschutzstandard definiert das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) vom 22. Februar 2021 einen bundesweit einheitlichen Mindeststandard für die Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit. Unabhängig von den bereits eingespielten Schutzmaßnahmen und Hygieneempfehlungen wird damit ab sofort der konkrete Anforderungsrahmen für den Arbeitsschutz bestimmt. Die Berufsgenossenschaft Holz und Metall (BGHM) hat dazu branchenspezifische Handlungshilfen herausgegeben und diese auf Basis der Empfehlungen des BMAS angepasst.

Die SARS-CoV-2 Arbeitsschutzregel in der zuletzt aktualisierten Fassung vom 24. November 2021 konkretisiert die im Arbeitsschutzstandard bereits beschriebenen allgemeinen Maßnahmen. Betriebe, die die in der SARS-CoV-2-Regel vorgeschlagenen technischen, organisatorischen und personenbezogenen Schutzmaßnahmen umsetzen, können davon ausgehen, dass sie rechtssicher handeln.

Auf Basis der jeweils aktuellen Pandemielage (Inzidenzzahlen, Impf-Fortschritte etc.) passt das BMAS die Corona-Arbeitsschutzbestimmungen immer wieder an. Diese zusätzlichen Bestimmungen sind geregelt in der SARS-CoV-2-Arbeitsschutzverordnung.

Die Berufsgenossenschaft setzen die bestehenden Regelungen in Handlungshilfen um, die branchenspezifisch Hinweise zur praktischen Umsetzung geben.

Über die allgemeinen Empfehlungen der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) und die Handlungshilfen der Berufsgenossenschaften hinausgehend sind im Tischler- und Schreinerhandwerk, im Glaserhandwerk sowie im Modell-, Formen und Werkzeugbau keine besonderen Vorkehrungen erforderlich.

Anders sieht es bei Beschäftigten aus, die berufsbedingt in Kontakt mit Infizierten oder dem Virus kommen können. Aufgrund des Übertragungsweges werden berufsbedingte Infektionsrisiken mit SARS-CoV-2 am ehesten bei Tätigkeiten mit infizierten Patienten in der Arztpraxis, im Krankenhaus oder bei deren Transport z.B. im Flugzeug oder im Krankenwagen gesehen. Weiterhin kann ein berufsbedingtes Infektionsrisiko in Laboratorien bestehen, in denen z.B. Verdachtsproben auf Erreger untersucht werden.
Ähnliches gilt für Bestatter. Sie sollten die üblichen Vorkehrungen bei Infektionen zum Eigenschutz und zum Schutz Dritter einhalten. Siehe dazu die nachfolgende Frage unserer FAQs.

Nach derzeitigem Kenntnisstand ist von einer Infektiosität Verstorbener auszugehen, die mit SARS-CoV-2 infiziert sind. Auch Körperflüssigkeiten, insbesondere aus den Atemwegen, sind infektiös. Das gleiche gilt über den Zeitraum weniger Tage auch für Rückstände von Körperflüssigkeiten auf Kleidung, Haut und Umgebung der Verstorbenen. Schutzmaßnahmen für Bestatterinnen und Bestatter vor einer Gefährdung durch SARS-CoV-2 entsprechen denen luftübertragbarer Infektionserreger der Risikogruppe 3, zu denen auch die Erreger von Tuberkulose und mehrere Influenzaviren gehören. Weitere Auskunft zum Umgang mit Verstorbenen und SARS-CoV-2 als Infektionserreger der Risikogruppe 3 geben das Robert Koch-Institut (RKI) in seinen Empfehlungen zum Umgang mit COVID-19-Verstorbenen und branchenspezifisch die DGUV-Information 214-021 (vormals BGI 5026).
Der Bundesverband Deutscher Bestatter hat mit Unterstützung der BG Verkehr eine filmische Dokumentation erstellt, die detailliert Auskunft gibt zu den konkreten Maßnahmen, die während der Vorbereitung von an SARS-CoV-2 Verstorbenen auf die Bestattung zu beachten sind.

Detaillierte Empfehlungen für den Schutz der Beschäftigten mit weiteren Verlinkungen zu den Themen

  • Beratungsgespräche
  • Vorkehrungen in Geschäftsräumen
  • Arbeitsorganisatorischen Maßnahmen
  • Personen im Fahrzeug
  • Reinigung und Desinfektion von Fahrzeuginnenräumen
  • Vorbereitung und Durchführung von Trauerfeiern

hat die Berufsgenossenschaft Verkehrswirtschaft Post-Logistik Telekommunikation (BG Verkehr) auf ihrer Website zusammengestellt.

Hinsichtlich der Ausrichtung von Bestattungen und Trauerfeiern gelten die generellen Vorgaben der Bundesländer (sowie ggf. von Städten und Gemeinden). Diese müssen beachtet werden. Einen Überblick über die Ländervorgaben hat der Bundesverband Deutscher Bestatter e.V. zusammengestellt.

Auch bei Montagearbeiten bei Kunden oder auf Baustellen sollten die gleichen, bereits bewährten Verhaltensmaßregeln umgesetzt werden wie in den eigenen Betriebs- und Pausenräumen. Dazu zählen vor allem die Reduktion der Personenkontakte, die Einhaltung eines Mindestabstands von 1,5 Metern, Handhygiene, Hust- und Niesetikette, das Tragen medizinischer Masken in von mehreren Personen genutzten Innenräumen und bei Unterschreitung des Mindestabstands sowie das infektionsschutzgerechte Lüften (AHA+L-Regel).

Um eine gründliche Reinigung der Hände zu ermöglichen, sollte vorher geklärt werden, ob für die Beschäftigten vor Ort ausreichend Gelegenheit zur Umsetzung der Hygieneempfehlungen besteht. Auch wenn in den meisten Fällen Seife und Handtücher vor Ort vorhanden sind, kann das Mitführen von sauberen Papierhandtüchern und Seife sinnvoll sein. Sollten keine Waschmöglichkeiten vorhanden sein, ist die Mitnahme von Händedesinfektionsmitteln eine Alternative.

Für den Weg zum Kunden sollte bei Sammelfahrten mit Firmenfahrzeugen die Anzahl der Personen möglichst durch parallele Nutzung von Privatfahrzeugen reduziert werden. Bei gemeinsamen Dienstfahrten, z. B. zu oder von der Baustelle, ist das Tragen von Mund-Nase-Schutz empfehlenswert. Eine direkte, enge Zusammenarbeit von Beschäftigten sollte auch bei Montagen vermieden werden. Wenn der Mindestabstand nicht sicher eingehalten werden kann, sollten die Beschäftigten eine medizinische Gesichtsmaske oder eine FFP2-Atemschutzmaske tragen. Im Rahmen der Gefährdungsbeurteilung kann für die An-/Abfahrten und die Arbeiten vor Ort auch eine Tragepflicht festgelegt werden.

Um direkte Kundenkontakte zu reduzieren, kann auf eine Gegenzeichnung von Dokumenten (z.B. Stundennachweise, Regieberichte durch den Auftraggeber) verzichtet werden.

Grundsätzlich ist zu empfehlen, sich vor der Anfahrt beim Auftraggeber zu vergewissern, dass vor Ort keine Quarantäne-Situation gegeben ist und weder Verdachtsfälle noch tatsächliche Infektionen mit dem Coronavirus bestehen. Die Unfallversicherungen (DGUV) raten dazu: Befinden sich am Arbeitsort Person in angeordneter häuslicher Isolierung, ist ein Arbeitseinsatz nur nach Rücksprache mit dem zuständigen Gesundheitsamt und in begründeten Notfällen unter den vom Gesundheitsamt angeordneten Auflagen vertretbar.

Können die o. a. Handlungsempfehlungen/-vorgaben nicht eingehalten werden, ist dringend zu empfehlen, den Auftraggeber darüber zu informieren und ihm unverbindliche, neue Montage-/Liefertermine anzubieten. In kritischen Fällen schicken Sie zur Abwehr von Schadensersatzansprüchen und Kündigungsrechten des Auftraggebers eine Behinderungsanzeige. Siehe dazu in unseren FAQs unter "Vertragsrecht".

Um Kunden vorab über die bei Montagen und Kundendiensten relevanten Regeln zu informieren, nutzen Sie bitte unsere Downloadvorlage.

Ersthelfende müssen immer darauf achten, sich selbst zu schützen. Klassische Beispiele sind die Absicherung einer Unfallstelle oder das Anziehen von Einmalhandschuhe bei der Versorgung von Wunden. Diese Regel gilt unabhängig von der aktuellen Corona-Pandemie. Momentan sollten Ersthelfende aufgrund des Corona-Virus aber besonders auf Maßnahmen des Eigenschutzes achten, zum Beispiel falls verfügbar Atemschutzmaske und Schutzbrille tragen. Dazu gehört außerdem das Abstand halten, wenn es möglich ist. Auch das Einhalten der Husten- und Niesetikette und gründliches Händewaschen zählen dazu.

Die wichtigsten Fragen zum Thema Erste Hilfe im Betrieb im Zusammenhang mit der Corona-Virus-Pandemie hat die DGUV in zwei Handlungshilfen zusammengestellt.

Nach dem jetzigen Erkenntnisstand haben Schwangere kein höheres Risiko als die Allgemeinbevölkerung, sich mit dem Coronavirus zu infizieren. Es gibt jedoch vermehrt Hinweise, dass es bei Schwangeren zu einem schwereren Verlauf der COVID-19 Erkrankung kommen kann und auch zu einer höheren Frühgeburtlichkeit. Außerdem sind die Möglichkeiten einer Behandlung im Falle eines schwereren Verlaufs bei Schwangeren gegenüber der Allgemeinbevölkerung eingeschränkt. So können häufig Medikamente und Behandlungsmaßnahmen nicht genutzt werden, ohne dabei das ungeborene Kind zu gefährden.

Ein erhöhtes Infektionsrisiko besteht für Schwangere, die einem vermehrten Personenkontakt ausgesetzt sind. Im Tischlerhandwerk dürfte dies in der Regel – anders als im Lebensmittel-Einzelhandel, in Drogeriemärkten, Bäckereien o.ä. – nicht der Fall sein. Sollte es dennoch solche Arbeitsplätze geben, kann das Infektionsrisiko auch nicht durch technische oder organisatorische Maßnahmen auf ein für Schwangere vertretbares Maß reduziert werden. Eine schwangere Mitarbeiterin kann daher in der derzeitigen Situation an diesen Arbeitsplätzen nicht mehr beschäftigt werden.

Von der aktuellen Pandemie-Lage unabhängig gilt: Der Arbeitgeber muss eine Beurteilung der Arbeitsbedingungen vornehmen und hierbei auch die schwangerschaftsbedingten Risiken beurteilen. Die Gefährdungsbeurteilung benennt die möglichen Tätigkeiten und Bedingungen unter Beachtung der festgelegten Maßnahmen, die ein für Mutter und ihr ungeborenes Kind sicheres Arbeiten ermöglicht. Bei Einhaltung der Maßnahmen wird die Schwangere keinem höheren Lebensrisiko ausgesetzt als die Allgemeinbevölkerung.
Im Zusammenhang mit dem Coronavirus ist der Arbeitgeber darüber hinaus verpflichtet, das Krankheitsgeschehen und die Ausbreitung der Risikogebiete zu beobachten und das damit verbundene Risiko ggfs. immer wieder neu zu bewerten.

Bei einer nachgewiesenen Infektion einer Mitarbeiterin oder eines Mitarbeiters am Coronavirus am Arbeitsplatz ist ein Beschäftigungsverbot für die Schwangere bis zum 14. Tag nach dem Erkrankungsfall auszusprechen. Dies gilt ebenso, wenn im Arbeitsumfeld der Schwangeren bei einer Person ein ärztlich begründeter Verdacht einer Infektion abgeklärt wird/werden muss. Dies ist in der Regel mit einer häuslichen oder stationären Quarantäne verbunden und evtl. mit Durchführung eines Tests (PCR).

Umfassende Antworten auf Fragen zum Mutterschutz im Zusammenhang mit dem Coronavirus SARS CoV-2 liefert eine FAQ-Website des Bundesamts für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben (BAFzA).

Die Arbeit im Homeoffice gewinnt – nicht zuletzt durch die SARS-CoV-2-Epidemie – immer mehr an Bedeutung. Das stellt Arbeitgeber und Beschäftigte vor die Herausforderung, die zeitweilige Arbeit im privaten Umfeld entsprechend des Arbeitsschutzgesetzes und des Arbeitszeitgesetzes zu gestalten. Fest eingerichtete Telearbeitsplätze werden in Handwerksbetrieben die Ausnahme sein. Wie sicheres und gesundes Arbeiten im Homeoffice dennoch gelingen kann, zeigen der Leitfaden und die Praxishilfe/Checkliste unten zum Download.

Formal wichtig: Wird für einen beschränkten Zeitraum Homeoffice empfohlen oder angeordnet, handelt es sich aus Arbeitsschutzsicht um mobile Arbeit. Sie ist abzugrenzen von der klassischen Form des Homeoffice, der Telearbeit. Unter mobiler Arbeit sind Tätigkeiten zu verstehen, die außerhalb der Arbeitsstätte unter Nutzung von stationären oder tragbaren Computern oder anderen Endgeräten stattfinden und nicht zwischen Arbeitgeber und Beschäftigten fest vereinbart sind. Solche Tätigkeiten umfassen auch das kurzfristig angesetzte Arbeiten in der eigenen Wohnung. Bei der Möglichkeit, während der Corona-Krise für einen begrenzten Zeitraum im Homeoffice zu arbeiten, handelt es sich also – in der Regel – nicht um Telearbeit im Sinne der Arbeitsstättenverordnung, sondern um mobile Arbeit.
Für mobile Arbeit gelten die allgemeinen Vorgaben des Arbeitsschutzgesetzes und des Arbeitszeitgesetzes. Spezielle Regelungen wie bei der Telearbeit gibt es jedoch nicht. Das bedeutet u.a., dass keine gesonderte Gefährdungsbeurteilung erforderlich ist und auch nicht alle Bestimmungen zur Gestaltung des Heimarbeitsplatzes zwingend einzuhalten sind.In Ausnahmesituationen, wie jetzt im Rahmen der Corona-Krise, kann mobiles Arbeiten auch über einen längeren Zeitraum durchgeführt werden.

Mit Inkrafttreten der Corona-Arbeitsschutzverordnung zum 27. Januar 2021 haben Arbeitgeber den Beschäftigten im Falle von Büroarbeit oder vergleichbaren Tätigkeiten anzubieten, diese Tätigkeiten in deren Wohnung auszuführen, wenn keine zwingenden betriebsbedingten Gründe entgegenstehen. Sofern Arbeitgeber Beschäftigten ein Vertragsangebot für eine Tätigkeit in ihrer Wohnung unterbreiten, sollten sie sich bei Abgabe des Vertragsangebots zugleich bei den Beschäftigten erkundigen, ob sie nach ihrer Einschätzung in ihrer eigenen Wohnung ihre Tätigkeit ausüben können.
Im Falle einer Umsetzung empfiehlt es sich zur Vermeidung etwaiger Nachweisprobleme, die befristete Änderung des Arbeitsortes möglichst in Form einer schriftlichen, d.h. von beiden Vertragsparteien unterzeichneten Änderungsvereinbarung, abzuschließen bzw. die zuvor mündlich getroffene Vereinbarung schriftlich zu bestätigen.
Ein Muster für ein Homeoffice-Angebot sowie ein Beispiel für eine Änderungsvereinbarung finden Sie unten zum Download.

Grundsätzlich gilt: Ein Unfall infolge einer versicherten Tätigkeit ist ein Arbeitsunfall und steht damit unter dem Schutz der gesetzlichen Unfallversicherung. Maßgeblich ist dabei nicht unbedingt der Ort der Tätigkeit, sondern die Frage, ob die Tätigkeit in einem engen Zusammenhang mit den beruflichen Aufgaben steht – das Bundessozialgericht spricht hier von der Handlungstendenz.
Das heißt zum Beispiel: Fällt eine Versicherte die Treppe hinunter und verletzt sich dabei, weil sie im Erdgeschoss die unterbrochene Internetverbindung überprüfen will, die sie für die dienstliche Kommunikation benötigt, wäre dieser Unfall versichert. Fällt sie hingegen die Treppe hinunter, weil sie eine private Paketsendung entgegennehmen will, wäre dies nicht versichert. Denn eigenwirtschaftliche - das heißt private - Tätigkeiten sind auch im Büro grundsätzlich nicht gesetzlich unfallversichert.
Die Abgrenzung zwischen versicherter und unversicherter Tätigkeit ist gerade im Homeoffice nicht ganz einfach. Es stellt sich zum Beispiel die Frage, welche Wege im Homeoffice versichert sind. Einige Urteile des Bundessozialgerichtes hat es dazu schon gegeben. So gelten die Wege zur Toilette oder zur Nahrungsaufnahme in der Küche als eigenwirtschaftliche Tätigkeiten und sind damit im Homeoffice nicht versichert.

Hatte die Mitarbeiterin oder der Mitarbeiter nachweislich Kontakt zu einer infizierten Person oder war im Urlaub in einem Risikogebiet, so sollte sich die Person wegen der konkreten Infektionsgefahr vom Betrieb fernhalten. Aufgrund der konkreten Ansteckungsgefahr kann sie ihre Arbeitsleistung im Betrieb zum Schutz der übrigen Belegschaft nicht erbringen. Die Mitarbeiterin bzw. der Mitarbeiter hat zwar grundsätzlich nach §616 BGB einen Vergütungsanspruch für Ausfallzeiten, die überschaubar sind (i.d.R. fünf Arbeitstage). Ist der Tarifvertrag Bestandteil des Arbeitsvertrags, so wird dieser Vergütungsanspruch nach § 616 BGB jedoch durch eine abschließende Liste der bezahlten Freistellungen eingeschränkt und erfolgt damit unbezahlt (Manteltarifvertrag für das Tischlerhandwerk Nordwest: Ziffer 44.).

Ist der Verdacht eher unkonkret, so besteht bei einem vorsorglichen Fernbleiben des Arbeitnehmers kein Anspruch auf bezahlte Freistellung nach § 616 BGB. Man sollte daher erst einmal Überstunden abbauen lassen oder die Möglichkeit des Home-Office prüfen. Stellt der Betrieb den Arbeitnehmer bei unkonkretem Verdacht von sich aus vorsorglich frei, dürfte allerdings die Vergütungspflicht greifen, die auch nicht durch die Tarifvertragsregeln ausgeschlossen sind.

Weitere organisatorische und hygienische Empfehlungen für den Fall, dass ein Mitarbeiter oder eine Mitarbeiterin sich mit dem Corona-Virus infiziert hat oder der begründete Verdacht auf eine Infektion besteht, geben die Berufsgenossenschaften hier.
Zusammengefasst werden die empfohlenen Maßnahmen im bereitgestellten Flyer.

Links und weiterführende Informationen

Unter folgenden Links erhalten Sie weitergehende Informationen zu allen Gesundheitsfragen rund um das Coronavirus SARS-CoV-2: